Das Hechhuis wurde 1586 erbaut. Speziell am Hechhuis ist der Rittersaal und der Dachreiter. Der Bauherr Ritter Melchior Lussi von Stans (1529 – 1606), war Oberst in fremden Kriegsdiensten, Landamman Nidwaldens und einer der einflussreichsten Männer seiner Zeit. Er wollte im selbsterbauten Hechhuis in Ruhe und Abgeschieden-heit seinen Lebensabend verbringen. Es ward ihm dies nicht vergönnt! So wurde dieser Herrensitz zuerst von seinem Schwiegersohne, Kommissar Wolfgang, dem alten Wolfenschiesser Geschlecht „Christen“ zugehörig, bewohnt. Im Besitze dieser einflussreichen Familie blieb der Rittersitz bis 1851. Heute gehört das Hechhuis den Nachkommen des berühmten Basler Dichters, Dr. Emanuel Stickelberger.
Die St-Joder-Kapelle auf dem Altzellerberg (900 Meter über Meer) erlebte am Dreifaltigkeitssonntag, 13. Juni 1976, ihren ehrenvollsten Tag seit ihrer Einweihung am 12. November 1482 durch den Konstanzer Weihbischof Daniel. Nach der geglückten Restaurier-ung übergab der Bischof von Chur, Dr. Johannes Vonderach, die Kapelle wieder ihrer Bestimmung und feierte mit der Bergbevölkerung und den Gästen. Die Erneuerung des Turmes im Jahre 1965 und die voll-ständige Aussen- und Innenrenovation der Kapelle von 1972 – 1976 erforderte die Summe von Fr. 312'000.–.
Nidwalden ist das Land der Seilbahnen und Wolfenschiessen trägt seinen grossen Teil dazu bei. Rund 16 Seilbahnen und unzählige Transportbahnen erschliessen die Bergregionen rund um Wolfenschiessen. Leider sind nicht mehr alle berechtigt, Personen zu transportieren, aber dennoch kann man praktisch auf jeden Berg bequem per Bahn erreichen und die herrliche Aussicht von oben geniessen.
Das breite Sportangebot unserer Region bietet allerlei Freizeitbeschäftigung für Touristen und Einheimische. Das Engelbergtal gilt als eine der Hochburgen vor allem für Gleitschirm- und Deltasegel-Sport. Gut erschlossen mit all unseren Seilbahnen und eine gute Grundthermik versprechen unvergessliche Erlebnisse und luftigen Höhen.
Die Bewohner der Burg aus dem Jahre 1250 waren eng mit der Geschichte des Tals verknüpft. Berchtold von Wolfenschiessen, Sohn des Eglolf, gehörte um 1240 zur politischen Oberschicht des Landes. Seine Nachkommen Walther, Johann und Ulrich leiteten jeweils als Ammänner das Geschick des Tals und erfreuten sich beim Volk grosser Beliebtheit. Ulrich von Wolfenschiessen errangt um 1350 sogar die Würde eines Nidwaldner Landammanns.